10 fundierte, von Arbeitsrechtsexperten verfasste Fachleitfäden für Arbeitnehmer in Deutschland. Von der ersten Kündigungsschutzklage bis zur steueroptimierten Auszahlung.
Rechtliche Grundlagen von Abfindungen in Deutschland, gesetzliche Einordnung des Abfindungsanspruchs und typische Verhandlungskorridore nach § 1a KSchG.
Eine Abfindungszahlung kann Sie in die höchste Steuerprogression katapultieren. Mit der Fünftelregelung nach § 34 EStG mildert der Gesetzgeber diese Härte ab. Erfahren Sie hier den genauen Rechenweg und die Fallstricke.
Ein Aufhebungsvertrag verspricht schnelles Geld und einen sauberen Schlussstrich – birgt aber erhebliche Risiken für Arbeitslosengeld und Kündigungsschutz. Mit unseren 7 goldenen Regeln verhandeln Sie rechtssicher auf Augenhöhe.
Wer eine Abfindung erhält, fürchtet oft Probleme mit der Agentur für Arbeit. Erfahren Sie hier den genauen Unterschied zwischen Ruhenszeit und Sperrzeit und wie Sie beides zuverlässig abwenden.
Eine Kündigung ist für jeden Arbeitnehmer ein Schock. Doch Panik ist der schlechteste Ratgeber. Mit unserem 21-Tage-Fahrplan nutzen Sie gesetzliche Fristen und Formfehler des Chefs, um die maximale Abfindung herauszuholen.
Wer eine Abfindung erhält, sieht oft mit Entsetzen, wie viel Steuer abgezogen wird. Mit diesen fünf legalen, vom Bundesfinanzhof anerkannten Gestaltungskonzepten optimieren Sie Ihre Abfindung und behalten das Maximum für sich.
Kündigungsfristen schützen beide Seiten vor abruptem Jobverlust. Erfahren Sie hier, wie Sie Ihre gesetzliche, arbeitsvertragliche oder tarifliche Kündigungsfrist auf den Tag genau berechnen.
Fallen im Betrieb Arbeitsplätze weg, darf der Arbeitgeber nicht nach Sympathie entscheiden, wen er entlässt. Die gesetzliche Sozialauswahl nach § 1 Abs. 3 KSchG schützt sozial schwächere Arbeitnehmer – und bietet enorme Hebel für Kündigungsschutzklagen.
Mit dem Ende des Arbeitsverhältnisses endet auch die Beitragszahlung durch den Arbeitgeber. Erfahren Sie hier, wie Sie lückenlos krankenversichert bleiben, wann Beiträge auf die Abfindung fällig werden und wie Sie bei einer Sperrzeit abgesichert sind.
Rechtliche Hürden bei krankheitsbedingten Kündigungen, Kündigungsschutz nach dem KSchG und die typische Abfindungsfindung bei gesundheitlich bedingter Beendigung.
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Dringender Hinweis zur Sperrzeit beim Arbeitslosengeld I (§ 159 SGB III):
Bei Abschluss eines Aufhebungsvertrags prüft die Bundesagentur für Arbeit das Vorliegen eines „wichtigen Grundes“. Liegt dieser nicht nachweisbar vor (z. B. unumgängliche betriebsbedingte Kündigung mit Abfindung gemäß § 1a KSchG), verhängt die Arbeitsagentur in der Regel eine 12-wöchige Sperrzeit, wodurch sich die Anspruchsdauer zusätzlich um 25 % verkürzt. Wurde die Kündigungsfrist abgekürzt, ruht der Anspruch nach § 158 SGB III zusätzlich bis zum regulären Kündigungstermin. Vor Unterzeichnung sollte stets anwaltlicher Rat eingeholt werden.
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3-Wochen-Klagefrist bei Kündigung (§ 4 KSchG):
Gegen eine arbeitgeberseitige Kündigung kann nur innerhalb einer Frist von genau drei Wochen ab Zugang beim Arbeitsgericht Kündigungsschutzklage erhoben werden. Nach Fristablauf gilt die Kündigung als von Beginn an rechtswirksam.